Grundschule Nicolaischule

Herzberg am Harz

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Nicolaischule
Junkernstr. 26
37412 Herzberg

 

Wir haben zwei Leitziele

1. Leitziel: Wir wollen eine Schule sein, die soziale Benachteiligungen abfängt.

So soll es verwirklicht werden:

1.1           Alle sprachlich benachteiligten Kinder erhalten Förderunterricht ab Klasse 1.

Umsetzungsmöglichkeiten:

-          „Löcher“ im Stundenplan werden genutzt um, frei vom Jahrgang, die Schüler nach Defiziten (Schwerpunkten) zu fördern (Unterstützung durch   

            Deutschlehrkräfte)

-          Ausweitung: Förderunterricht auch für Mathematik

 

1.2           Wir bieten an zwei Tagen eine Hausaufgabenhilfe an.

Umsetzungsmöglichkeit:

-          Die Hausaufgaben können am Nachmittag unter Anleitungung/ Kooperation mit der Zukunftswerkstatt angefertigt werden.

-          Wir laden lernwillige Mütter, die kaum Deutsch sprechen, zur Teilnahme am Sprachunterricht der Zukunftswerkstatt ein.

 


2. Leitziel: Wir wollen eine Schule sein, die gute Lernvoraussetzungen, ein gutes Lernklima schafft.

Wir sind eine Schule, in der man sich achtet und hilft, miteinander lernt, spielt und feiert – sich wohl fühlt.

So soll es verwirklicht werden:

Wir erleichtern den Kindern den Eintritt ins Schulleben...

2.1 Vor der Einschulung

Die Schule nimmt Kontakt mit den Kindertagesstätten auf – gegenseitige Besuche helfen beim Kennenlernen, bauen Ängste und Vorbehalte ab.

Die Schnuppertage der zukünftigen Erstklässler werden auf mehrere Tage ausgedehnt, erster “Unterricht“ findet in den Räumen der Betreuungsgruppen statt.

Die Schule öffnet ihre Türen für Gespräche und Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen, deren Arbeit den Lehrkräften auf diese Weise näher gebracht wird (siehe auch: Orientierungsplan für Bildung und Erz. Im Elementarbereich nds. Tageseinrichtungen für Kinder / MK Januar 2005).

Die Klasseneinteilung (gute Mischung der Gruppen!) und erster Elternabend sind Fixpunkte für die Zeit vor den Sommerferien.

2.2 Im 1. Schuljahr

Ca. 7 bis 8 Wochen nach der Einschulung erhalten die Erzieherinnen Gelegenheit, sich mit den Klassenlehrkräften auszutauschen.

Ab der 2. Unterrichtswoche streben wir an, dass  pädagogische Mitarbeiterinnen bis zu den Herbstferien einmal pro Woche 2 Stunden lang Teilgruppen der ersten Klassen übernehmen oder zur Unterstützung mit in den Unterricht gehen. Dabei sind feste Paarungen zwischen Lehrkraft und päd. Mitarbeiterin sinnvoll, auch in Bezug auf eventuelle Vertretungen.

Engagierte Eltern können als "Leseeltern" eingesetzt werden.

Themenelternabende, auch von Eltern gestaltet, helfen in der 1. Klasse positive Einstellungen zur Schule zu entwickeln und mit Problemen besser fertig zu werden.


2.3 Wir gleichen Lerndefizite durch Förderung aus

Wir wollen noch mehr und noch effektiver fördern. Die Konzeption hierfür ist abhängig von der Stundentafel, inhaltlich gefüllt werden die Konzepte von den Fachkonferenzen.

Allgemein setzen wir fest:

Förderunterricht beginnt frühzeitig, d.h. in den 1. Klassen und zwar klassenübergreifend, wodurch es möglich wird, Gruppen nach Defiziten zusammen zu fassen.

Die Klassenlehrkräfte könnten durch bestimmten Unterrichtseinsatz eine Stunde für Förderunterricht erhalten.


2.4 Wir verbessern das Lernklima durch die Gestaltung des Gebäudes und des Schulhofs

Die Klassenlehrkräfte erhalten einen Klassenraum, in dem sie verbleiben. Dieser Raum kann persönlicher und funktioneller gestaltet werden als ein Raum, der nach zwei Jahren wieder verlassen wird.

Die Einrichtung weiterer Fachräume ist anzustreben.
Wollen wir gestalterisch ein gutes Lernklima schaffen, müssen verschiedene Dinge in Gang gebracht und umgesetzt werden.


2.5 Ein gutes Lernklima wird auch geprägt durch das Pflegen eines freundlichen Umgangstons!

Dazu finden sich ausführliche Formulierungen im Schulvertrag.

Schülerinnen und Schüler, die im Klassenverband durch vorbildliches Benehmen auffallen, können dafür vom Schulleiter geehrt werden.